personenbezogene Daten

Personenbezogene Daten, sind alle Daten, die eine Person beschreiben oder identifizieren. Damit sind auch Daten gemeint, die indirekt auf eine Person bezogen werden können (personenbeziehbare Daten). Beispielsweise kann ein PKW-Kennzeichen als personenbezogenes Datum gesehen werden, wenn eine Person das Fahrzeug regelmäßig nutzt. Nach herrschender Meinung werden auch die IP-Adressen des Internets als personenbezogenes Datum angesehen. Konkret führt der Hamburgische Gesetzgeber in § 4 Abs. 1 HmbDSG  aus:
 
"Personenbezogene Daten sind Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse bestimmter oder bestimmbarer natürlicher Personen (Betroffene, betroffene Personen). " 

Daten über Gesinnung, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen , rassische und ethnische Herkunft, die Gewerkschaftszugehörigkeit  sowie von Daten über Gesundheit oder Sexualleben (vgl. § 5 Abs. 2 HmbDSG).

Alter, Geschlecht, Herkunft etc..

In bestimmten Bereichen und Verarbeitungskonstellationen können diese Daten möglicherweise zu einer Diskriminierung führen.

Personenbezogene Daten, die zur Leistungs- oder Verhaltenskontrolle von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geeignet sind, machen auf der Basis des Hamburgischen Personalvertretungsgesetzes (HmbPersVG )  eine Beteiligung der Personalvertretung erforderlich. 
 

Datenfelder für unspezifische “Bemerkungen” (Freitextfelder), Fotos, etc.. 

Offene Bemerkungsfelder dürfen personenbezogen nicht verwendet werden, da mit ihnen beliebige Daten gespeichert werden können. Falls möglich sollte auf solche Felder ganz verzichtet werden.
 

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat in verschiedenen Urteilen der vergangenen Jahre deutlich gemacht, dass der Grad der Sensibilität eines personenbezogenen Datums nicht im Vorwege festgestellt oder gar kategorisiert werden kann.  Die Sensibilität ist auch abhängig vom (Zusatz)Wissen des Betrachters. Hinsichtlich dieser Fragestellung bedarf es daher immer einer abwägenden Betrachtung im Einzelfall.