Datenschutz in Forschungsprojekten

Beispiele:

  • Installation von Videoanlagen zur Dokumentation der Lehre.
  • Aufzeichnung von Testpersonen, z. B. Mütter und Kinder  per Videokamera im Auftrag von Dritten und anschließende Übermittlung dieser Daten.
  • Evaluation von Projekten mittels Fragebögen

Bei Forschungsprojekten in denen personenbezogene Daten verarbeitet werden ist zwingend § 27 HmbDSG zu beachten. Hier die wesentlichsten Grundsätze: 

  1. Grundsätzlich ist eine Einwilligung der Betroffenen erforderlich (Ausnahmen sind möglich).
  2. Datenübermittlung
    Die Übermittlung der personenbezogenen Daten entscheidet der Leiter der übermittelnden Stelle (Forschungseinrichtung) oder der vom ihm bestimmte Mitarbeiter. Vor Aufnahme der Übermittlung sind einige Angaben dem Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit schriftlich mitzuteilen.
  3. Anonymisierung
    Die Daten sind, sobald der Forschungszweck es gestattet, zu anonymisieren.
  4. Zweckbindung
    Die übermittelten personenbezogenen Daten dürfen nur mit Einwilligung der Betroffenen weiter übermittelt oder für einen anderen als den ursprünglichen Zweck verarbeitet werden.

Eine Mustererklärung (s. Mustervorlage „Einwilligungserklärung“) für die persönliche Einwilligung von Betroffenen stellt die behördliche Datenschutzbeauftragte zur Verfügung.